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Standpunkte

Verbindlich und ansprechbar

Die große Politik scheint manchmal sehr entfernt zu sein. Doch es sind gerade Entscheidungen in Berlin, die unser kommunales Leben direkt und nachhaltig beeinflussen. Sie als Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass ihre Stimme in Berlin gehört wird. Es darf nicht ausreichen, dass vor Ort drängende Themen mit Bezug zur Bundesebene ausgesessen werden. Gerade wenn es um unsere soziale Infrastruktur geht, leiden die meisten Kommunen an massiver Unterfinanzierung.

Dafür braucht es eine laute und manchmal auch kritische Stimme in Berlin. Einen Abgeordneten der zum Wohl unseres Wahlkreises auch unbequeme Wege geht.

Wir brauchen eine neue Verbindlichkeit in der Politik. Und die Bürgerinnen und Bürger müssen das auch spüren können.

Das beste Beispiel wie es gehen kann, liefern hierzu unsere Bürgermeister im Wahlkreis. Gemeinsam mit der Stadt Offenbach stellt die SPD in 6 von 9 Kommunen den Bürgermeister. Sie packen die Probleme trotz knapper Kassen an. Sie gehen mit den Menschen auch durch schwere Zeiten. Immer ansprechbar, immer greifbar.

Dieses kommunale Prinzip muss der Anspruch sein. Nach diesem Prinzip arbeite ich und werde es auch in Zukunft immer tun. Für Sie. Es muss ihr Anspruch an den Abgeordneten Ihres Wahlkreises sein.

Dafür stehe ich mit meinem Anspruch an Politik.

Leidenschaft für Gerechtigkeit

„Bring Dich in die Gesellschaft ein.“

Dieser prägende Satz durchzog meine gesamte Kindheit. Es war meine Familie, die mir dies vor Augen führte. Der aktive Einsatz für unsere Gesellschaft ist wichtig. Chancengleichheit, Dialog auf Augenhöhe und ein respektvoller Umgang mit seinen Mitmenschen kommt nicht von allein. All das braucht Einsatz.

Die Lebensweise meiner Familie ging an mir nicht spurlos vorbei. Schon als Kind und Heranwachsender war ich stark in das Vereinsleben eingebunden. Früh habe ich mich in das gesellschaftliche Leben eingebracht. Für mich waren die Grenzen aber auch schnell erkennbar. Nicht überall gibt es Chancengleichheit und Ausgleich in unserer Gesellschaft. Gerechtigkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür anzutreten, politische Rahmenbedingungen verändern zu wollen, wurde für mich schon in jungen Jahren zur Aufgabe. So begann meine Politisierung wie von selbst. Der Anspruch auf soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft, die universale Geltung der Menschenrechte und der respekt- und würdevolle Umgang mit Menschen gleich welcher Herkunft, Nationalität und Religion prägen daher mein eigenes politisches Engagement.

Ich war und bin der Meinung, dass sich diese Arbeit für unsere Gesellschaft lohnt. Auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

„ Wie wollen wir im Wahlkreis in den nächsten 10, 20, 30 Jahren leben?“

Unsere Zukunft geht nur gemeinsam, sozial verträglich, mit Respekt und auf Augenhöhe.

Der Schlüssel dazu ist es, mehr Gerechtigkeit zu schaffen. In allen Bereichen gleiche Zugänge und Chancen herzustellen. Ausgrenzung, Benachteiligung und Diskriminierung spalten unsere Gesellschaft. Sie müssen in allen Bereichen bekämpft werden.

Die Probleme unserer Zeit liegen offen auf dem Tisch. Soziale Ungleichheit, Einkommensarmut (Arbeiten und dennoch arm sein) und Altersarmut, fehlender Wohnraum, kaputtgesparte Infrastrukturen. Diese Problemfelder sind weithin sichtbar.

Es geht gerechter, davon bin ich fest überzeugt. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.

Zusammenhalt ist Stärke. Rote Karte für Rechtspopulisten!

Die bevorstehende Bundestagswahl 2017 wird maßgeblich von der Frage beherrscht sein, in welche Richtung unser Land in Zukunft gehen wird. Mit dem Vormarsch populistischer und hetzerischer Akteure ist dieses freiheitliche Gesellschaftsbild konkret gefährdet. Mit vermeintlich einfachen Lösungen ködern Sie gezielt Menschen. Auch für unseren Wahlkreis und unser gesellschaftliches Zusammenleben ist das eine Gefahr.

Unser Wahlkreis zeichnet sich durch eine vielfältige, freundliche, offene und tolerante Gesellschaft aus. Das ist unsere Stärke. Aus meiner jahrelangen persönlichen Erfahrung weiß ich das nur zu gut. Unseren Respekt und unseren Anstand dürfen wir niemals verlieren. Trotz aller Verschiedenheit, trotz aller politischen Entwicklungen im In- und Ausland. Mehr denn je sind wir gefordert das Verbindende in den Vordergrund zu stellen und dafür einzustehen. Für ein modernes, vielfältiges und fortschrittliches Land.

Nur mit klarer Haltung lassen sich populistische und extremistische Bestrebungen in die Bedeutungslosigkeit zurückdrängen. Als gesamte Gesellschaft sind wir aufgefordert den Spaltern und Hetzern entgegenzutreten. Wir verweisen Sie des Platzes! Wir müssen Haltung zeigen gegen jene, die offen unsere Demokratie in Frage stellen als auch gegen jene die stillschweigend den „Türöffner“ für solche Umtriebe spielen.

Demokraten dürfen hierzu nicht schweigen! Niemals! Auch jedes Schweigen oder Aussitzen ist ein Vergehen an unseren Grundwerten.

Als Mitbürgerinnen und Mitbürger sind wir alle gefragt. Jede und jeder Einzelne.

Einfach gesagt: Um sich populistischer Hetze, Rassismus, Diskriminierung und der Spaltung unserer Zivilgesellschaft entgegenzustellen muss man keiner bestimmten Partei angehören. Man muss kein politischer Aktivist oder dergleichen sein. Es genügt Anstand. Es genügt, wenn man unsere größte Errungenschaft aufrecht erhalten will: unsere freiheitliche, demokratische und europäische Kultur. Nur Sie ist der Garant für eine Zukunft in Freiheit, in Würde und in Toleranz für uns Alle.